Ekzeme und Allergien, Urtikaria, Heuschnupfen

Ekzeme sind häufige dermatologische Krankheitsbilder in unserer Praxis für Dermatologie Hautarzt Bern Bubenberg. Sie schliesst die Betreuung für Patienten mit atopischem Ekzem (Neurodermitis) ein. Auch beruflich bedingte Hauterkrankungen (Berufsekzeme), insbesondere Kontaktekzeme müssen genau abgeklärt und begutachtet werden.

Nebst ausführlichem Besprechen der verschiedenen  Therapiemodalitäten durch den Dermatologen Dr. med. U. Büttiker, Hautarzt Bern Bubenberg, werden auch die entsprechenden Verhaltensmassnahmen wie Hautpflege - und Hautschutzmassnahmen andiskutiert.

Unter einer Allergie verstehen wir eine erworbene immunologisch bedingte (durch das Abwehrsystem verursachte) Überempfindlichkeitsreaktion, welche auf exogene Substanzen (von aussen zugeführt) zurückzuführen ist. Neben der Typ-I-Reaktion (Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittel, Insektengiftallergie und gelegentlich eine sich verschlimmerte Neurodermitis) unterscheiden wir eine Typ-IV-Reaktion (Kontaktekzem, Arzneimittelexanthem). Je nach Befund und Anamnese (Krankengeschichte) kann bereits auf den einen oder den anderen Reaktionstypus geschlossen werden. Die Abklärungen richten sich im Anschluss an den diagnostizierten Allergie-Typus.

  • Ekzembehandlung
  • Neurodermitis Sprechstunde
  • Heuschnupfen Abklärung
  • Desensibiliserungs-Behandlung (Spritzenkur mit allmählicher Gewöhnung des Immunsystems an das Allergen)
  • Allergie und Ekzemabklärung mittels verschiedenen (Haut)-Tests (siehe unten)

Dazu werden die allergologischen Haut-Tests mit einem breiten Spektrum an Test-Substanzen (Allergenen) angewendet in unserer Hautarztpraxis in Bern Bubenberg: Prick-Test, Scratch-Test, Intradermat-Test sowie Epikutan-Test (Pflaster-Test), Atopy Patch Test, sowie Provokations-Test.

Zusätzlich können Blutuntersuchungen (Bestimmung der Gesamt-IgE sowie der spezifischen IgE) v.a. bei Verdacht auf Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien und Medikamenten (Lymphozyten-Transformationstest) durchgeführt werden.

Pricktest und Scratch-Test

Der Pricktest gibt Auskunft über das Vorliegen von Sensibilisierungen gegen Soforttyp-Allergene wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel oder Latex. Diese Umweltallergene können Symptome an der Haut, als auch an den Atemwegen (allergischer Schnupfen, Bronchialasthma) auslösen.

Nach Auftragen der Allergen-Extrakte auf den Unterarm wird die Haut dort leicht angeritzt. Bei positiver Reaktion entsteht eine Rötung und Schwellung (Quaddel). Die Ablesung erfolgt nach 20 Minuten.

Der Prick-Test kann durch Medikamenteneinnahme beeinflusst werden. Daher müssen Antihistaminika (Xyzal, Zyrtec, Aerius, Telfast, Fenistil, Atarax, ...) mindestens 3 Tage, Kortikosteroide 3 Tage bei Kurzzeit-Therapie, 3 Wochen bei Langzeittherapie vor dem Pricktest abgesetzt werden.

Epikutantest

Ein Epikutantest (Pflaster-Test, Patch-Test) wird durchgeführt, wenn der Verdacht auf eine Kontaktallergie (Typ IV-Allergien) besteht. Entsprechend der Krankengeschichte werden Kontaktstoffe wie Metalle, Duftstoffe, Gummibestandteile, Konservierungsmittel, Pflanzeninhaltsstoffe usw. getestet.

Von den Patienten mitgebrachte Materialien, zum Beispiel Berufsstoffe, werden nach Absprache und nach Aufbereitung getestet. Sie sind zum ersten Testtermin mitzubringen.

Der Epikutantest entspricht einem Provokations-Test mit definierten Substanzen. Die Testpflaster werden auf den Rücken geklebt und verbleiben dort 2 Tage (48 Stunden). Die Ablesung der Testreaktion erfolgt nach 48 und 72 Stunden. Die Testfläche am Rücken soll frei von Hauterscheinungen sein und vorher nicht mit Kortikosteroiden oder Pflegeprodukten behandelt worden sein.

Atopie-Patch Test

Der Atopie Patch Test beurteilt die Reaktion der Haut auf Umweltallergene wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze. Er wird eingesetzt um Trigger des atopischen Ekzems (Neurodermitis) zu identifizieren.

Die Durchführung erfolgt analog dem Epikutantest.

Weitere Tests:

  • Kälte-, Wärme-, Druck- und Schwitztest zur Abklärung einer chronischen Urticaria (Nesselsucht) sowie Prüfung des Dermographismus
  • Photo-Patch-Testung bei Verdacht auf phototoxische oder -allergische Reaktionen (Sonnenlicht ausgelöst)